Online Casinos mit CHF: Die legalen Anbieter der Schweiz im Vergleich

Online Casinos mit CHF sind ausschliesslich jene Online-Spielbanken, die von der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) bewilligt sind, ein Spielerkonto in Schweizer Franken führen und Einzahlungen ab CHF 10 über TwintPostFinance Pay oder paysafecard annehmen. Rund zehn Anbieter erfüllen diese Bedingung, darunter jackpots.chmycasino.ch, Swiss Casinos, Swiss4Win und admiral.ch (Stand Juli 2026). Jeder von ihnen ist die Online-Erweiterung einer bestehenden Schweizer Land-Spielbank und führt Spielerkonten ausschliesslich in Franken.

Ausgewählt hat die Redaktion diese Shortlist nach Bewilligungsnachweis, belegten Zahlungswegen, verifizierten Bonusdaten und Spielangebot. Die Kriterien dahinter erklärt der Abschnitt «Auswahlkriterien» weiter unten, damit die Auswahl nachvollziehbar bleibt und nicht auf einem blossen Ranking beruht.

Wichtig für die Zahlungsplanung: Einzahlungen über Twint oder PostFinance Pay laufen sofort, doch keiner der beiden Wege nimmt eine Auszahlung entgegen. Guthaben verlässt ein bewilligtes CHF-Casino ausschliesslich per Banküberweisung auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet. Diese Asymmetrie zwischen schneller Einzahlung und langsamerer Auszahlung betrifft alle bewilligten Anbieter gleichermassen.

Shortlist: Die besten Online Casinos mit CHF im Vergleich

Diese Shortlist beruht auf einer gesetzlichen Grundlage statt auf blossen Werbeversprechen. Die Geldspielverordnung (VGS) bindet den gesamten Auszahlungsweg an ein Konto in der Schweiz: Nach Art. 50 VGS dürfen Auszahlungen ausschliesslich auf ein Konto in der Schweiz überwiesen werden, das auf den Namen der spielenden Person lautet. Damit ist der Franken bei bewilligten Anbietern keine Marketing-Option, sondern eine Rechtsfolge.

Ein Spielerkonto in Euro oder Dollar ist bei einem ESBK-bewilligten Anbieter praktisch ausgeschlossen. Träger, Mindesteinzahlung und Auszahlungsweg der fünf am besten belegten CHF-Casinos stellt die folgende Tabelle zum Vergleich nebeneinander.

AnbieterTräger / KonzessionMindesteinzahlungAuszahlungswegBesonderer Vorteil
jackpots.chGrand Casino Baden AG, Konzession Nr. 516-003-01CHF 10Banküberweisung, 3-4 Werktagegrösstes belegtes Willkommenspaket (bis CHF 2’200)
mycasino.chGrand Casino Luzern AG, Zusatzkonzession 2023-A-12-ECHF 10YAPEAL (laut Anbieterangabe sofort) oder Banküberweisungüber 3’000 Spiele, schnellste belegte Auszahlungsoption
swisscasinos.chSwiss Casinos Holding AGCHF 10BanküberweisungBewilligung mehrerer Standorte in einer Marke gebündelt
swiss4win.chCasinò LuganoCHF 10BanküberweisungOnline-Erweiterung des Tessiner Land-Casinos
admiral.chCasino ADMIRAL MendrisioCHF 10Banküberweisungjüngste Online-Erweiterung, online seit 16.07.2025

Die Website von swisscasinos.ch liess sich bei Redaktionsschluss wegen eines technischen Preloaders nicht vollständig auslesen. Die Bewilligung selbst ist über die offizielle ESBK-Liste dennoch bestätigt, offen bleiben nur einzelne Detailwerte auf der Seite.

Für wen sich welcher Anbieter eignet

Nach belegten Merkmalen lassen sich die fünf Anbieter klar unterschiedlichen Prioritäten zuordnen:

  • Schnellste Auszahlung: mycasino.ch, weil YAPEAL laut Anbieterangabe sofort gutschreibt und die Bankauszahlung Mo-Fr bis 16 Uhr am selben Tag ausgelöst wird.
  • Grösstes belegtes Willkommenspaket bei günstigem Multiplikator: jackpots.ch mit bis zu CHF 2’200 über vier Einzahlungen und 30× auf Slots.
  • Live-Tisch aus einer echten Schweizer Spielbank: mycasino.ch mit «Grand Casino Luzern Live».
  • Kleinster Einstieg: bei allen fünf Anbietern faktisch CHF 10, hier gibt es kein Unterscheidungsmerkmal.

Der Kreis der bewilligten Anbieter verändert sich fortlaufend, statt fest zu stehen. admiral.ch ist erst seit 16.07.2025 online, während dem Casino St. Moritz am 20.08.2025 die Konzession entzogen wurde. Für den Frühling 2026 wird zudem der Online-Start von Casino Locarno erwartet, was die Shortlist perspektivisch um einen weiteren Tessiner Anbieter ergänzen könnte, sofern die Bewilligung erteilt wird.

Neben den fünf Anbietern der Tabelle gehören noch Casino777.ch7Melons.chStarVegas.ch und Pasino.ch zum bewilligten Kreis.

Auswahlkriterien: Wie die Redaktion CHF-Casinos bewertet

Die Redaktion bewertet jeden Anbieter nach demselben Kriterienraster, nicht nach einer subjektiven Rangfolge. Diese Auswahlkriterien lassen sich auf der Anbieterseite selbst oder direkt bei der ESBK nachprüfen.

  • ESBK-Bewilligung mit Konzessionsnummer im Footer der Anbieterseite — ohne sie gilt ein Anbieter laut ESBK als nicht bewilligt.
  • Landgestützte Trägergesellschaft, etwa eine Grand-Casino-AG oder ein Tessiner Land-Casino, als rechtliche Basis der Konzession.
  • CHF-Zahlungswege inklusive Twint oder PostFinance Pay im Kassenmenü als praktisches Bewilligungsindiz.
  • Provisorisches Spielerkonto mit Verlustlimite vor der ersten Einzahlung, wie es die VGS vorschreibt.
  • Spielangebot mit ESBK-qualifizierten Live-Anbietern und primärbelegten Spielzahlen statt Portalschätzungen.

Lizenz und Trägerstruktur: Was eine ESBK-Bewilligung voraussetzt

Eine Online-Spielbank in der Schweiz entsteht ausschliesslich als Erweiterung einer bestehenden Land-Spielbank: Der Bundesrat erteilt die Konzession, die ESBK erteilt zusätzlich die Bewilligung für das Online-Angebot. Bewilligung und Konzession sind dabei nicht dasselbe: Die Konzession erlaubt den Betrieb der Land-Spielbank, die Bewilligung erlaubt zusätzlich das Online-Angebot in Franken. Die Behörde formuliert den Praxistest so:

«Ist eine Website nicht in der Liste der Online-Spielbanken aufgeführt, handelt es sich um ein Online-Spielangebot, das in der Schweiz nicht bewilligt ist.»

Ein Spielerkonto eröffnet die Veranstalterin gemäss ESBK zudem nur, wenn die Person volljährig ist, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz hat und von keiner Spielsperre betroffen ist.

Spielangebot und Provider bei bewilligten CHF-Casinos

Nach eigener Anbieterangabe führt mycasino.ch über 3’000 Spiele von mehr als 50 Spieleanbietern. Das Angebot deckt Slots, Live-Casino und Tischspiele ab und umfasst vier eigene Live-Casinos, darunter «Grand Casino Luzern Live». jackpots.ch nennt über 2’500 Spiele und benennt als Provider GreentubeEvolutionPragmatic Play, Games Global und Amusnet. Als Live-Anbieter qualifiziert die ESBK zusätzlich Playtech und Stakelogic.

Verschiedene Vergleichsportale nennen für dieselben Marken deutlich höhere Spielzahlen von 4’100 oder mehr. Die Redaktion verwendet ausschliesslich die Eigenangabe der Anbieter, mit dem Hinweis «Anbieterangabe, Stand Juli 2026», statt Portalzahlen ungeprüft zu übernehmen.

Bei der Auszahlungsquote (RTP) gilt eine wichtige Einschränkung: Sie ist bei vielen Slot-Titeln vom Betreiber innerhalb einer Bandbreite konfigurierbar, und Evolution veröffentlicht für viele Live-Spiele keinen RTP-Wert mehr. Ein RTP-Wert lässt sich deshalb nur dem Provider-Standard zuordnen, nie einem einzelnen Schweizer Casino. Als Provider-Standardwerte gelten laut Pragmatic Play für Gates of Olympus 96,50 %, für Sweet Bonanza 96,48 % und für Starburst von NetEnt 96,08 %.

Bonusangebote in Schweizer Franken

Wer in Schweizer Franken spielt, trifft bei bewilligten Anbietern auf feste gesetzliche Bonusgrenzen, nicht nur auf ein Marketingversprechen im Kassenmenü.

Wie Einzahlungsbonus und Umsatzbedingungen in CHF funktionieren

Vollständig primärbelegte Bonuszahlen liegen aktuell nur für jackpots.ch vor. Das Casino wirbt mit einem Willkommenspaket von bis zu CHF 2’200 plus 200 Freispielen, verteilt über vier Einzahlungen:

  • Erste Einzahlung: 100 % bis CHF 700
  • Zweite Einzahlung: 100 % bis CHF 500
  • Dritte Einzahlung: 75 % bis CHF 500
  • Vierte Einzahlung: 100 % bis CHF 500

Slots zählen zu 100 % an die Umsatzbedingung von 30×, Tischspiele nur zu 10 % an eine Umsatzbedingung von 300×, während Jackpot- und Slot-Titel ab 98 % Auszahlungsquote vom Bonus ausgeschlossen sind. Die Frist für den Umsatz beträgt einen Monat ab Gutschrift, Freispielgewinne unterliegen laut Anbieterangabe keiner Umsatzbedingung.

Der Spielbeitrag entscheidet in der Praxis stärker über den realen Aufwand als der Multiplikator selbst: Ein Bonus von CHF 100 bedeutet bei 30× auf Slots einen Einsatz von CHF 3’000. Dieselbe Bedingung an Tischspielen mit 10 % Spielbeitrag verlangt CHF 30’000 Einsatz, den zehnfachen Betrag bei formal gleichem Multiplikator.

Bei den übrigen bewilligten Anbietern bewegt sich die Umsatzbedingung nach verfügbaren Sekundärangaben zwischen 30× und 45×. Exakte Beträge sind auf den jeweiligen Anbieterseiten selbst jedoch nicht durchgehend nachprüfbar und werden hier deshalb ohne Zahlenangabe genannt.

Worauf bei CHF-Bonusbedingungen zu achten ist

Gratisspielguthaben braucht nach Art. 75 BGS die vorgängige Zustimmung der Vollzugsbehörde, und Darlehen oder Vorschüsse an Spieler sind verboten. Nach Art. 79 VGS muss eine Bonusaktion klar und transparent kommuniziert werden und darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Geldspiele ist nach Art. 74 BGS verboten und kann mit einer Busse bis CHF 500’000 geahndet werden.

Auffällig hohe CHF-Bonusversprechen sollten misstrauisch machen, statt zu überzeugen. Auf mehreren Vergleichsseiten kursiert derzeit derselbe Bonusstring einer nicht bewilligten Marke: «100 % bis zu CHF 550 + 200 Freispiele». Diese Zahl stammt nicht aus dem bewilligten Schweizer Markt, sondern aus der Werbung eines Offshore-Anbieters, der nicht auf der ESBK-Liste steht.

Weitere Beispiele derselben Vergleichsseiten liegen noch deutlicher über dem belegten CH-Rahmen, etwa «240 % bis zu 2’270 Fr» oder ein Paket «bis zu 20’000 CHF/€», das Schweizer und europäische Währung vermischt. Solche Schreibweisen sind ein zusätzliches Erkennungsmerkmal: «Fr.» statt CHF oder eine Tausenderschreibung mit Punkt statt Apostroph deuten auf ein Angebot ausserhalb des bewilligten Markts hin.

Auch der Bonus von admiral.ch, der mit «300 % bis CHF 1’000» auf einer Affiliate-Domain kursiert, lässt sich auf der offiziellen Anbieterseite nicht bestätigen und wird deshalb hier nicht genannt.

Ein- und Auszahlung: Zahlungsmethoden für CHF

Ein- und Auszahlung laufen bei Online Casinos mit CHF nicht über dieselben Kanäle: Einzahlen lässt sich sofort und auf mehreren Wegen, ausbezahlt wird praktisch nur auf einem.

Einzahlung ab CHF 10: Twint, PostFinance Pay und paysafecard

Bei den fünf gelisteten Anbietern bildet dieselbe Grundausstattung an CHF-Zahlungswegen den gemeinsamen Nenner: Twint, PostFinance Pay, Kartenzahlung und paysafecard. Bei mycasino.ch kommen Apple Pay, YAPEAL, Neteller und Skrill dazu, insgesamt neun Wege. Für jackpots.ch sind sechs Wege ausgewiesen, inklusive PostFinance, Apple Pay und paysafecard.

MethodeEinzahlungAuszahlungMindestbetrag
Twintsofortnein, nur EinzahlungCHF 10
PostFinance Paysofortnein, nur EinzahlungCHF 10
paysafecardsofortnein, nur EinzahlungCHF 10 (Nennwert)
Banküberweisung1-2 Werktageja, 3-4 Werktagenicht publiziert
YAPEALja, laut Anbieterangabe sofortnicht publiziert

Kartenzahlung per Visa oder Mastercard sowie Apple Pay laufen bei beiden Anbietern ebenfalls sofort in die Einzahlung. Ob und mit welchem Mindestbetrag darüber auch ausgezahlt wird, ist auf den Anbieterseiten nicht durchgehend publiziert und wird deshalb hier nicht beziffert. Für die Auszahlung bleibt in der Praxis ohnehin nur die Banküberweisung oder, bei mycasino.ch, YAPEAL relevant, weil beide Kartennetze für Schweizer Online-Spielbanken keine öffentliche Auszahlungsroute nennen.

Innerhalb dieser bewilligten Schweizer Zahlungskette entsteht keine Währungsumrechnung: Twint, PostFinance Pay und paysafecard rechnen in Franken ab, und die Auszahlung landet nach Art. 50 VGS ohnehin auf einem Konto in der Schweiz.

Kosten aus einer Umrechnung entstehen erst dort, wo ein Konto nicht in Franken geführt wird, etwa bei internationalen Wallets. Skrill und Neteller berechnen laut eigenen Gebührenseiten bis zu 3,99 % Umrechnungsgebühr. Bei einer Einzahlung von CHF 500 macht das rund CHF 20 aus. paysafecard begrenzt Glücksspiel-Transaktionen zudem auf CHF 300 ohne Registrierung und CHF 1’000 mit my paysafecard.

International gilt ein E-Wallet meist als schnellster Auszahlungsweg; in der Schweiz ist es umgekehrt. Twint, PostFinance Pay und paysafecard nehmen gar keine Auszahlung entgegen, und der schnellste belegte Weg führt stattdessen über ein Schweizer Zahlungskonto wie YAPEAL oder direkt über die Bank.

Ein durchgerechnetes Beispiel zeigt den typischen Ablauf einer Einzahlung von CHF 10 über PostFinance Pay bei einem bewilligten Anbieter. Die Gutschrift erfolgt sofort und kostenfrei für den Spieler, die Umrechnungsgebühr fällt weg, weil beide Seiten in Franken abrechnen.

Solange das Spielerkonto nur provisorisch eröffnet ist, dürfen die Überweisungen nach Art. 52 VGS kumuliert CHF 1’000 nicht übersteigen, und spätestens einen Monat nach der provisorischen Eröffnung prüft die Veranstalterin die Identität. Bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10 entspricht das bis zu 100 Einzahlungen, bevor die Verifikation zwingend abgeschlossen sein muss. Eine Auszahlung läuft in diesem Beispiel nicht über PostFinance Pay, sondern separat per Überweisung auf das eigene Bankkonto.

Auszahlung per Banküberweisung und Namensgleichheit

Auszahlungen laufen bei allen fünf Anbietern letztlich über ein Konto bei einer Schweizer Bank oder bei PostFinance, das auf die spielende Person selbst lautet, eine direkte Folge von Art. 50 VGS. Die Zahlungsseiten der Anbieter nennen dafür üblich 3 bis 4 Werktage.

mycasino.ch gibt für eine Auslösung Mo-Fr bis 16 Uhr eine Gutschrift am selben Bankwerktag an, wenn PostFinance bis 18 Uhr verarbeitet. Beide Angaben widersprechen sich nicht, sondern messen unterschiedliche Etappen: das Zeitfenster der Bank gegenüber der Gesamtdauer inklusive abgeschlossener Verifikation. Realistisch liegt die Auszahlungsdauer damit zwischen der Gutschrift am selben Werktag und drei bis vier Werktagen, je nach Bankfenster und Verifikationsstatus.

Warum Handyrechnung in der Schweiz nicht angeboten wird

Eine Zahlung per Handyrechnung existiert bei keinem bewilligten Schweizer Online-Casino, und das liegt an der Struktur des Markts, nicht an der Entscheidung einzelner Anbieter. Swisscom Pay und Sunrise Pay schliessen Glücksspiel-Transaktionen von ihren Nutzungsbedingungen aus, und der internationale Carrier-Billing-Anbieter Siru unterstützt die Schweiz nicht. Wer eine Alternative ohne Kartendaten sucht, kommt am nächsten mit Twint, das an ein bestehendes Schweizer Bankkonto gekoppelt ist und ebenfalls ohne Registrierung eines neuen Zahlungsmittels funktioniert.

Rechtlicher Rahmen: ESBK-Lizenz statt Offshore-Anbieter

Der rechtliche Rahmen unterscheidet ESBK-bewilligte Anbieter klar von Offshore-Lizenzen: Wer bei einem bewilligten Casino statt bei einem ausländischen Anbieter spielt, sichert sich Netzsperre-Schutz, Steuerfreiheit und den gesetzlichen Auszahlungsweg auf das eigene Konto.

Was eine ESBK-Bewilligung bedeutet

Zuständig für die Aufsicht über Online-Spielbanken ist ausschliesslich die ESBK, nicht die Gespa, die für Lotterien, Sportwetten und Grossspiele zuständig ist, eine Verwechslung, die auf mehreren Vergleichsseiten vorkommt. Erkennbar ist eine Bewilligung an der Konzessionsnummer im Footer der Anbieterseite, an der .ch-Domain und am Eintrag in der offiziellen Liste der ESBK.

  • Konzessionsnummer im Footer, etwa 516-003-01 bei jackpots.ch.
  • Eintrag in der Liste der Online-Spielbanken auf esbk.admin.ch.
  • CHF-Zahlungswege inklusive Twint oder PostFinance Pay als praktisches Indiz.
  • Auszahlung ausschliesslich auf ein Schweizer Konto auf den eigenen Namen.

Warum Anbieter mit ausländischer Lizenz blockiert werden

Anbieter mit einer Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan sind in der Schweiz nicht zugelassen. Nicht lizenzierte Domains unterliegen nach Art. 86 BGS der Netzsperre; die aktuelle Sperrliste der ESBK umfasste per 26.05.2026 rund 3’000 Domains.

Die Annahme von Schweizer Franken ist damit kein Nachweis für eine Schweizer Bewilligung, sondern lediglich eine Kassenoption, die auch nicht zugelassene Anbieter anbieten können.

Ein Caveat zur Besteuerung: Gewinne bei einem bewilligten Schweizer Online-Casino sind bis zu einer jährlich indexierten Schwelle in der Grössenordnung von einer Million Franken einkommenssteuerfrei; die exakte Zahl für 2026 ist nicht einheitlich verifizierbar und wird hier bewusst nicht genannt. Bei nicht bewilligten Anbietern entfällt diese Befreiung unabhängig von der Gewinnhöhe, weil sie an die Zulassung nach BGS gebunden ist, nicht an den Betrag.

Der rechtliche Rahmen umfasst auch den Spielerschutz: Vor der ersten Einzahlung muss bei bewilligten Anbietern eine tägliche Verlustlimite festgelegt werden, und eine landesweite Spielsperre wird seit dem 07.01.2025 auch in Liechtenstein anerkannt. Bei Anzeichen von problematischem Spielverhalten berät SOS Spielsucht unter 0800 040 080 anonym und kostenlos rund um die Uhr, Sucht Schweiz veröffentlicht ergänzend die nationalen Zahlen zum Geldspiel.

Worauf es bei Online Casinos mit CHF ankommt

Über Online Casinos mit CHF entscheiden fünf Kriterien, und zwar in dieser Reihenfolge: ESBK-Bewilligung mit Konzessionsnummer, verfügbare CHF-Zahlungswege, belegte Bonusbedingungen, tatsächliche Auszahlungsdauer und primärbelegtes Spielangebot. Jedes weitere Merkmal macht erst innerhalb dieses bewilligten Kreises überhaupt einen Unterschied.

Ganz vorne steht die Bewilligung, weil ohne sie weder der Schutz durch die Netzsperre noch die Steuerbefreiung noch die Überweisung auf das eigene Konto greift. Worauf es danach ankommt, sind Zahlungsweg und Bonusbedingungen, also praktische Auswahlkriterien innerhalb des bewilligten Kreises, nicht das erste Filterkriterium.

Wer ein Konto eröffnen will, prüft zuerst die Konzessionsnummer im Footer und danach, ob Twint oder PostFinance Pay im Kassenmenü stehen. Beides lässt sich in wenigen Minuten auf der Anbieterseite selbst nachprüfen, bevor die erste Einzahlung erfolgt.

Häufige Fragen zu Online Casinos mit CHF

Ist es legal, in der Schweiz online mit CHF zu spielen?

Ja, sofern der Anbieter eine ESBK-Bewilligung hat. Legal ist ausschliesslich das Spiel bei einer der rund zehn bewilligten Online-Spielbanken.

Welche Online Casinos mit CHF sind ESBK-lizenziert?

Rund zehn Anbieter erfüllen dieses Kriterium. Dazu zählen mycasino.ch, jackpots.ch, admiral.ch, Swiss Casinos und Swiss4Win sowie Casino777, 7Melons, StarVegas und Pasino. Die vollständige und tagesaktuelle Liste führt die ESBK auf ihrer eigenen Seite; wer dort fehlt, ist in der Schweiz nicht bewilligt.

Wie hoch ist die Mindesteinzahlung bei Schweizer CHF-Casinos?

CHF 10, unabhängig vom Zahlungsweg. Twint, PostFinance Pay und paysafecard setzen bei den geprüften Anbietern durchgehend diesen Mindestbetrag an, höhere Limiten gelten erst bei einzelnen Kartenherausgebern. Ein Höchstbetrag pro Einzahlung ist bei keinem der fünf Anbieter publiziert; die praktische Obergrenze in der Startphase bildet die CHF-1’000-Schwelle des provisorischen Spielerkontos nach Art. 52 VGS.

Kann man mit Twint bei Online Casinos mit CHF Geld abheben?

Nein, Twint funktioniert bei Schweizer CHF-Casinos nur als Einzahlungsweg. Eine Auszahlung läuft stattdessen ausschliesslich per Banküberweisung auf ein Konto in der Schweiz, das auf den eigenen Namen lautet, so wie es Art. 50 VGS vorschreibt.

Gibt es Online Casinos mit CHF und Handyrechnung?

Nein, kein bewilligter Schweizer Anbieter unterstützt Handyrechnung. Swisscom Pay und Sunrise Pay schliessen Glücksspiel aus, und der Carrier-Billing-Anbieter Siru deckt die Schweiz nicht ab. Als nächste legale Alternative ohne Karte bleibt Twint.

Wie lange dauert die Auszahlung bei CHF-Casinos?

Zwischen der Gutschrift am selben Bankwerktag und drei bis vier Werktagen. Wie lange es konkret dauert, hängt vom Bankfenster und vom Stand der Identitätsprüfung ab. mycasino.ch nennt für eine Auslösung vor 16 Uhr eine Gutschrift noch am selben Tag, während die übrigen Anbieter durchgehend 3 bis 4 Werktage angeben.

Sind Gewinne aus Online Casinos mit CHF steuerfrei?

Ja, bei bewilligten Anbietern bis zu einem Schwellenwert in der Grössenordnung von einer Million Franken. Weil der Betrag jährlich indexiert wird, steht hier bewusst keine Fixzahl; was darüber liegt, zählt zum steuerbaren Einkommen. Bei einem Anbieter ohne ESBK-Bewilligung greift die Befreiung dagegen gar nicht, auch bei kleinen Gewinnen nicht.